WordPress-Backup: Worauf es bei der Sicherung ankommt

Deine Wissensquelle für WebDesign, WordPress, WebHosting, SEO & KI – MIKAS ISP seit 22+ Jahren in Eugendorf bei Salzburg, Österreich

Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors

Du rufst morgens deine Website auf, und sie ist weg. Gehackt, von einem fehlerhaften Update zerlegt oder bei einem Serverfehler gelöscht. Inhalte, Bilder, Kundendaten: alles nicht mehr da. Das passiert öfter, als man denkt, und fast immer dann, wenn gerade niemand damit rechnet.

Ohne durchdachte WordPress-Backup-Strategie hängt deine Website an einem dünnen Faden. Früher oder später geht etwas schief. Hier erfährst du, woraus ein vollständiges Backup besteht, welche Plugins sich bewährt haben und wie du die Sicherung so einrichtest, dass sie im Ernstfall auch funktioniert.

Warum du ohne Backup schlecht dastehst

Ein Backup ist die einzige Versicherung, wenn deine Website ausfällt. Die häufigsten Ursachen:

  • Hackerangriffe: Schadsoftware kann die ganze Installation befallen und unbrauchbar machen.
  • Fehlerhafte Updates: Ein Plugin, das sich mit dem Rest nicht verträgt, oder ein fehlerhaftes Theme-Update legt die Seite lahm.
  • Bedienfehler: Ein falscher Klick, eine versehentlich gelöschte Datei, und schon fehlt etwas Wichtiges.
  • Serverprobleme: Auch beim Hoster kann Hardware ausfallen und Daten mitnehmen.

Ohne aktuelles Backup musst du die Seite im schlimmsten Fall neu bauen. Das kostet Zeit, Geld und Nerven, und während die Seite offline ist, verlierst du Besucher und Anfragen. Dabei ist die Vorsorge einfach.

Woraus ein vollständiges WordPress-Backup besteht

Ein vollständiges Backup hat immer zwei Teile:

  1. Die Dateien: WordPress selbst, deine Plugins und Themes und vor allem der Upload-Ordner mit Bildern und Dokumenten.
  2. Die Datenbank: Hier liegen Seiten, Beiträge, Kommentare, Benutzer und Einstellungen.

Sichere immer beides. Mit nur einem der beiden Teile bekommst du die Website nicht vollständig zurück.

Manuelle oder automatische Backups?

Du kannst die Dateien per FTP und die Datenbank über phpMyAdmin von Hand sichern. Aber mal ehrlich: Machst du das wirklich jede Woche? Die Gefahr, es zu vergessen, ist groß. Verlässlich sind nur automatische WordPress-Backups. Einmal eingerichtet, laufen sie im Hintergrund, ohne dass du daran denken musst.

Du willst dich um die Einrichtung nicht selbst kümmern? Wir richten dir eine automatische Backup-Lösung ein. Melde dich bei uns, dann ist das Thema erledigt.

Bewährte WordPress-Backup-Plugins 2026

Am einfachsten richtest du automatische Backups mit einem Plugin ein. Die Auswahl ist groß, aber nicht jedes Plugin ist zu empfehlen. Diese drei haben sich in der Praxis bewährt.

1. UpdraftPlus

UpdraftPlus gehört zu den meistgenutzten Backup-Plugins. Schon die kostenlose Version kann viel:

  • Manuelle und zeitgesteuerte Backups von Dateien und Datenbank
  • Speicherung in der Cloud, zum Beispiel in Dropbox, Google Drive oder Amazon S3
  • Wiederherstellung mit einem Klick direkt im WordPress-Backend

Die Premium-Version bringt inkrementelle Backups, Klonen und Umzug sowie weitere Speicherorte. Für die meisten Websites reicht die kostenlose Version.

2. BackWPup

BackWPup ist ein deutsches Urgestein unter den Backup-Plugins. Es lässt sich sehr genau einstellen. Die kostenlose Version sichert deine Seite auf einen externen FTP-Server, in die Dropbox oder zu anderen Cloud-Diensten.

Wichtig: Egal welches Plugin du verwendest, speichere die Backups immer extern. Ein Backup auf demselben Server wie die Website hilft dir nicht, wenn genau dieser Server ausfällt.

3. BlogVault

BlogVault ist ein kostenpflichtiger Dienst und mehr als ein Plugin: eine Plattform für Backup und Sicherheit. BlogVault legt inkrementelle Backups auf eigenen Servern ab. Das entlastet deinen Webserver, und die Wiederherstellung geht schnell. Wenn an deiner Website viel Umsatz hängt, lohnt sich das Geld.

So richtest du deine Backup-Strategie ein

Das Plugin ist nur die halbe Miete. Wichtig ist, wie du es einstellst:

  1. Häufigkeit: Richte dich danach, wie oft sich deine Inhalte ändern. Für einen Blog reicht ein tägliches Backup. Bei einem WooCommerce-Shop mit vielen Bestellungen sind stündliche Backups sinnvoll.
  2. Aufbewahrung: Bewahr die Backups der letzten 30 Tage auf, nicht bloß das letzte. So kommst du auch an einen sauberen Stand, wenn eine Infektion erst spät auffällt.
  3. Externer Speicherort: Speichere Backups an einem externen Ort, am besten an zwei, zum Beispiel in Dropbox und auf einem FTP-Server.
  4. Wiederherstellung testen: Ein Backup, das sich nicht einspielen lässt, ist nichts wert. Spiel mindestens einmal im Quartal ein Backup probeweise auf einer Staging-Umgebung ein, also einer Kopie deiner Website, die Besucher nicht sehen.

Fazit

Ohne Backup setzt du deine Website aufs Spiel, und mit ihr einen Teil deines Geschäfts. Ein automatisches Backup ist in weniger als einer Stunde eingerichtet und kann dir im Ernstfall Tage an Arbeit ersparen.

Wähle ein Plugin, richte ein tägliches Backup mit externem Speicherort ein und teste die Wiederherstellung. Wenn du die Verantwortung lieber abgibst: In unseren WordPress-Wartungspaketen sind Backups enthalten. Wir kümmern uns darum, du kümmerst dich um dein Geschäft.