DMARC, SPF & DKIM: Warum deine E-Mails 2026 ohne sie im Spam landen
Du wunderst dich, warum deine wichtigen E-Mails nicht ankommen? Du investierst Zeit und Geld in Newsletter, doch die Öffnungsraten sind im Keller? Die harte Wahrheit ist: Ohne moderne E-Mail-Authentifizierung bist du für Google, Microsoft & Co. ein digitaler Geist. Ab 2026 wird es noch brutaler. Ignorierst du DMARC, SPF und DKIM, ist der Spam-Ordner für deine E-Mails vorprogrammiert. In diesem Guide zeige ich dir schonungslos, warum das so ist und wie du deine Domain rettest.
Was zur Hölle sind SPF, DKIM und DMARC?
Vergiss komplizierte Erklärungen. Stell dir vor, deine Domain ist ein Nachtclub. Ohne Türsteher kann jeder behaupten, auf deiner Gästeliste zu stehen. Betrüger und Spammer nutzen genau das aus: Sie fälschen deine E-Mail-Adresse (Spoofing) und versenden Phishing-Mails in deinem Namen. Dein Ruf wird zerstört, deine echten Mails landen im Spam. SPF, DKIM und DMARC sind deine digitalen Türsteher.
SPF (Sender Policy Framework): Die Gästeliste
Ein SPF-Eintrag ist eine simple Liste. Du legst in deinem DNS fest, welche Server (IP-Adressen) überhaupt E-Mails für deine Domain versenden dürfen. Alle anderen werden abgewiesen. Das ist die absolute Grundlage. Ohne SPF bist du eine offene Tür für Missbrauch.
DKIM (DomainKeys Identified Mail): Das geheime Passwort
DKIM ist cleverer. Jede E-Mail, die deinen Server verlässt, bekommt eine unsichtbare, digitale Signatur. Der empfangende Server kann mit einem öffentlichen Schlüssel (in deinem DNS) prüfen, ob die Signatur echt ist und die E-Mail auf dem Weg nicht verändert wurde. Das ist dein Echtheitssiegel.
DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting, and Conformance): Der Chef-Türsteher
DMARC ist der Boss. Er nutzt SPF und DKIM und gibt dem empfangenden Server klare Anweisungen, was mit E-Mails passieren soll, die die Prüfung nicht bestehen. Du kannst sagen: „Wenn jemand ohne Einladung kommt (SPF-Fehler) oder das Passwort nicht kennt (DKIM-Fehler), wirf ihn sofort raus (reject) oder steck ihn in Quarantäne (quarantine).“ Zusätzlich bekommst du Berichte, wer versucht, deine Domain zu missbrauchen. Das ist pure Kontrolle.
Zusammenspiel der drei Protokolle:
- SPF: Ist der Absender-Server autorisiert?
- DKIM: Ist die E-Mail-Signatur gültig und der Inhalt unverändert?
- DMARC: Was soll bei Fehlern passieren und wer berichtet darüber?
Deine Schritt-für-Schritt-Anleitung: DMARC einrichten wie ein Profi
Genug geredet, jetzt wird’s technisch. Keine Sorge, das schaffst du. Du brauchst nur Zugang zur DNS-Verwaltung deiner Domain. Diese findest du in der Regel in der Verwaltungsoberfläche deines Webhosting-Anbieters.
Schritt 1: SPF-Eintrag erstellen (oder prüfen)
Viele Hoster legen einen grundlegenden SPF-Eintrag an. Prüfe das! Du suchst nach einem TXT-Eintrag für deine Domain. Ein typischer Eintrag sieht so aus:
v=spf1 a mx include:sendgrid.net ~all
Das bedeutet: Erlaube Server, die im A- und MX-Record deiner Domain stehen, sowie die Server von SendGrid. Alle anderen sollen „weich“ fehlschlagen (~all). Für den Anfang ist das okay, später mit DMARC willst du zu `-all` (harter Fehlschlag) wechseln.
Schritt 2: DKIM-Signatur aktivieren
Das ist je nach Anbieter unterschiedlich. Bei den meisten Hostern und E-Mail-Diensten (wie Google Workspace oder Microsoft 365) gibt es einen Knopf, um DKIM zu aktivieren. Dabei wird ein spezieller TXT-Eintrag generiert, den du in deinem DNS eintragen musst. Ein Beispiel für einen solchen Eintrag findest du auf der offiziellen Seite von WordPress Developer.
Schritt 3: DMARC-Eintrag erstellen – Der Game Changer
Jetzt kommt der wichtigste Teil. Du erstellst einen neuen TXT-Eintrag für die Host/Name `_dmarc.deinedomain.com` (ersetze `deinedomain.com` mit deiner Domain). Beginne mit einer reinen Beobachtungs-Richtlinie, um keine echten Mails zu blockieren.
v=DMARC1; p=none; rua=mailto:dmarc-reports@deinedomain.com
v=DMARC1: Das ist die Versionsangabe. Muss so sein.p=none: Die Richtlinie. „none“ bedeutet: Tu erstmal nichts, beobachte nur.rua=mailto:dmarc-reports@deinedomain.com: Sende die täglichen Berichte an diese E-Mail-Adresse. Erstelle dieses Postfach vorher!
Nach ein paar Wochen, wenn du in den Reports siehst, dass deine legitimen E-Mails alle korrekt authentifiziert werden, verschärfst du die Richtlinie. Erst auf `p=quarantine` und schließlich auf `p=reject`. Damit schlägst du die Tür für Betrüger endgültig zu.
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Fazit: Handle jetzt, bevor es zu spät ist
Die Schonfrist ist vorbei. E-Mail-Provider wie Google und Microsoft machen ernst. Ohne DMARC, SPF und DKIM wirst du unsichtbar. Deine E-Mails sind nicht nur ein Kommunikationsmittel, sie sind ein entscheidender Faktor für deinen Geschäftserfolg. Die Einrichtung ist kein Hexenwerk, aber sie erfordert Sorgfalt. Die hier gezeigten Schritte sind dein Weg zu einer vertrauenswürdigen Domain und einer Zustellbarkeit, auf die du dich verlassen kannst. Externe Ressourcen wie die Google Search Console Hilfe können dir ebenfalls wertvolle Einblicke geben.
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