WordPress Backup erstellen: Dein digitaler Rettungsanker, bevor die Hölle zufriert
Ganz ehrlich: Deine WordPress-Seite ohne aktuelles Backup ist wie Bungeejumping ohne Seil. Ein Adrenalinkick, den du genau einmal erlebst. Du denkst, dir passiert das nicht? Falsch gedacht. Ein fehlerhaftes Plugin-Update, ein gehackter Server oder einfach nur menschliches Versagen – und schon stehst du vor dem digitalen Nichts. Deine Arbeit, dein Geld, deine Zeit? Verpufft im digitalen Nirwana.
Hör auf, russisches Roulette mit deinem Online-Business zu spielen. In diesem Guide klatschen wir dir die ungeschminkte Wahrheit auf den Tisch. Kein Blabla, keine Ausreden. Wir zeigen dir knallhart und ohne Umwege, wie du ein WordPress Backup erstellst und endlich ruhig schlafen kannst. Bereit, deinem Daten-GAU den Krieg zu erklären? Dann schnall dich an.
Warum dein WordPress ohne Backup eine tickende Zeitbombe ist
Du glaubst, deine Website ist sicher? Süß. Lass uns mal die rosarote Brille abnehmen. Deine WordPress-Installation ist ein komplexes Ökosystem aus Code, Datenbanken und Dateien. Ein einziges fehlerhaftes Glied in dieser Kette kann alles zum Einsturz bringen. Und die Bedrohungen lauern überall:
- Hackerangriffe: Deine Seite ist ein Leckerbissen für Bots und Cyberkriminelle. Eine Sicherheitslücke, und schon tanzen die Hacker auf deiner Startseite. Mehr dazu findest du in unserem Artikel WordPress gehackt? Dein eiskalter Notfallplan für 2026.
- Fehlerhafte Updates: Ein Klick auf „Aktualisieren“ und plötzlich ist alles weiß. Das „White Screen of Death“ ist kein Mythos, sondern brutale Realität, wenn Plugins oder Themes nicht miteinander klarkommen.
- Menschliches Versagen: Ein falscher Klick, eine gelöschte Datei, ein unüberlegter Befehl. Schwups, weg ist die Arbeit von Monaten.
- Server-Crashs: Auch dein Hoster ist nicht unfehlbar. Ein Hardware-Defekt, und deine Daten sind im schlimmsten Fall nur noch Elektroschrott.
Ein WordPress Backup ist keine Option, es ist deine verdammte Pflicht. Es ist deine Versicherung gegen den digitalen Super-GAU. Es ist der Reset-Knopf, der dich vor dem finanziellen Ruin und schlaflosen Nächten bewahrt. Wer das ignoriert, handelt nicht nur fahrlässig, sondern schaufelt sich sein eigenes Grab.
Methode 1: Der bequeme Weg – WordPress Backup per Plugin
Für die meisten Anwender ist ein Backup-Plugin der einfachste und schnellste Weg, um ihre Daten zu sichern. Kein Gefummel mit FTP, keine kryptischen Datenbank-Befehle. Einfach installieren, konfigurieren, fertig. Aber Achtung: Nicht jedes Plugin ist dein Freund. Viele kostenlose Tools sind unzuverlässig oder speichern die Backups direkt auf deinem Webspace – was bei einem Server-Crash so nützlich ist wie ein Aschenbecher auf einem Motorrad.
Unsere knallharte Empfehlung: UpdraftPlus
Vergiss die Spielzeuge. Wenn du es ernst meinst, nimm UpdraftPlus. Die kostenlose Version erledigt bereits 90% dessen, was du brauchst. Sie sichert deine komplette Website (Dateien + Datenbank) und lädt die Backups automatisch auf externe Speicherorte wie Dropbox, Google Drive oder Amazon S3 hoch.
Schritt-für-Schritt: So richtest du UpdraftPlus ein
- Installieren und aktivieren: Geh in deinem WordPress-Dashboard auf „Plugins“ > „Installieren“ und suche nach „UpdraftPlus“. Installieren und aktivieren.
- Einstellungen aufrufen: Navigiere zu „Einstellungen“ > „UpdraftPlus Backups“.
- Zeitplan festlegen: Wähle im Reiter „Einstellungen“, wie oft deine Dateien und deine Datenbank gesichert werden sollen. Für die meisten Seiten ist ein tägliches Datenbank-Backup und ein wöchentliches Datei-Backup ein solider Start.
- Externen Speicher wählen: Wähle deinen bevorzugten Cloud-Speicher (z.B. Google Drive). Klicke darauf und folge den Anweisungen, um dein Konto zu verknüpfen. Das ist der wichtigste Schritt!
- Speichern und erstes Backup erstellen: Speichere deine Einstellungen und klicke im Reiter „Backup / Wiederherstellen“ auf den großen blauen „Jetzt sichern“-Button. Dein erstes WordPress Backup wird erstellt und in die Cloud gebeamt.
Keine Ausreden mehr. Das dauert 10 Minuten und rettet dir im Ernstfall den Arsch. Wer das nicht macht, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Methode 2: Die harte Tour – Das manuelle WordPress Backup für Kontrollfreaks
Plugins sind dir zu unsicher? Du willst die volle Kontrolle und spüren, was du tust? Respekt. Der manuelle Weg ist steinig, aber er lehrt dich, wie deine Website wirklich tickt. Ein manuelles Backup besteht immer aus zwei Teilen: den Dateien (Themes, Plugins, Uploads) und der Datenbank (Beiträge, Seiten, Benutzer, Einstellungen).
Teil 1: Die Dateien per FTP sichern
Hierfür brauchst du einen FTP-Client wie FileZilla und deine FTP-Zugangsdaten vom Hoster. Verbinde dich mit deinem Webspace und navigiere zum Hauptverzeichnis deiner WordPress-Installation. Lade den kompletten Ordner auf deinen lokalen Rechner herunter. Ja, alles. Ohne Ausnahme.
Teil 2: Die Datenbank mit phpMyAdmin exportieren
Das ist der kritische Teil. Logge dich in die Verwaltungsoberfläche deines Hosters ein und öffne phpMyAdmin. Die Zugangsdaten zur Datenbank findest du in deiner `wp-config.php`-Datei. Such nach diesen Zeilen:
define( 'DB_NAME', 'dein_datenbankname' );
define( 'DB_USER', 'dein_benutzername' );
define( 'DB_PASSWORD', 'dein_passwort' );
define( 'DB_HOST', 'localhost' );
In phpMyAdmin gehst du wie folgt vor:
- Wähle links deine WordPress-Datenbank aus.
- Klicke oben auf den Reiter „Exportieren“.
- Wähle die Export-Methode „Schnell“ aus. Das Format sollte „SQL“ sein.
- Klicke auf „OK“. Dein Browser lädt jetzt eine `.sql`-Datei herunter. Das ist deine komplette Datenbank.
Behandle diese beiden Komponenten – den Ordner mit den Dateien und die SQL-Datei – wie deinen Augapfel. Speichere sie an einem sicheren Ort, am besten an mehreren. Wer hier schlampt, hat den Sinn eines Backups nicht verstanden.
Methode 3: Der smarte Weg – Lass den Hoster die Drecksarbeit machen
Warum selbst schuften, wenn man Profis dafür bezahlen kann? Ein anständiger Hoster nimmt dir das Thema Backups komplett ab. Bei einem Qualitäts-Hoster wie MIKAS Webhosting gehören tägliche, automatische Backups zum Standard. Der entscheidende Vorteil: Die Backups liegen auf einer komplett getrennten Infrastruktur. Selbst wenn der Webserver brennt, sind deine Daten sicher.
Die Wiederherstellung ist meist nur einen Mausklick im Kundenmenü entfernt. Kein FTP, kein phpMyAdmin, kein Stress. Du wählst einfach den gewünschten Wiederherstellungspunkt aus und der Hoster spielt das Backup für dich ein. Das ist die Premium-Lösung für alle, die ihre Zeit lieber ins Business als in die Server-Administration stecken.
Klartext: Wenn dein Hoster keine automatischen, externen Backups anbietet, bist du beim falschen Anbieter. Punkt. Einsparen beim Hosting ist wie Sparen am Fallschirm – es geht genau einmal schief.
Backup-Best-Practices: So machst du es richtig
Ein Backup zu haben ist gut. Ein strategisch durchdachtes Backup-System zu haben ist professionell. Hier sind die knallharten Regeln, die den Unterschied zwischen Amateur und Profi ausmachen:
Die 3-2-1-Regel: Dein Backup-Mantra
Merke dir diese Zahlen: 3 Kopien deiner Daten, auf 2 verschiedenen Medien, und 1 Kopie extern (außerhalb deines Standorts). Warum? Weil ein einzelnes Backup kein Backup ist, sondern ein Witz. Ein Brand, ein Einbruch, ein Wasserschaden – und alle deine lokalen Sicherungen sind Geschichte. Die Cloud ist dein Freund, nutze sie.
Automatisierung ist King
Manuelle Backups sind wie gute Vorsätze an Silvester: Am Anfang motiviert, nach zwei Wochen vergessen. Automatisiere deine Backups. Täglich für die Datenbank, wöchentlich für die Dateien. Stell es ein und vergiss es – bis du es brauchst. Dann wirst du dir selbst danken.
Teste deine Backups regelmäßig
Ein Backup, das du nie wiederhergestellt hast, ist Schrödingers Katze: Du weißt nicht, ob es funktioniert, bis du die Kiste öffnest. Und im Ernstfall ist es zu spät für Experimente. Teste mindestens einmal im Quartal, ob du deine Website aus dem Backup wiederherstellen kannst. Richte eine Test-Umgebung ein und spiele das Backup dort ein. Wenn es klappt, bist du safe. Wenn nicht, hast du ein Problem gefunden, bevor es kritisch wird.
Versionierung: Nicht nur das neueste Backup zählt
Stell dir vor, ein Fehler schleicht sich ein und wird erst nach Tagen bemerkt. Dein neuestes Backup enthält bereits den Fehler. Dumm gelaufen. Halte mehrere Backup-Versionen vor. Die meisten guten Plugins und Hoster speichern automatisch mehrere Wiederherstellungspunkte. Nutze das. 7 Tages-Backups sind Minimum, 30 Tage sind besser.
Dokumentiere deine Backup-Strategie
Was nützt das beste Backup, wenn du im Panik-Modus nicht weißt, wo es liegt oder wie du es einspielst? Schreib dir eine kurze Anleitung: Wo liegen die Backups? Wie stellst du sie wieder her? Welche Zugangsdaten brauchst du? Speichere diese Dokumentation an einem sicheren, aber zugänglichen Ort. Dein zukünftiges Ich wird es dir danken.
Keinen Bock auf den ganzen Zirkus? Wir übernehmen!
Du hast Besseres zu tun, als dich mit Backups, Updates und Sicherheits-Scans herumzuschlagen? Verstehen wir. Genau dafür gibt es unsere WordPress Wartungspakete. Wir halten deine Seite technisch fit, sichern sie täglich und sind im Notfall sofort zur Stelle. Konzentrier dich auf dein Business, wir kümmern uns um den Rest. Klingt fair? Dann nimm Kontakt mit uns auf und lass uns reden.
Fazit: Hör auf zu zocken, fang an zu sichern!
Es gibt keine Ausrede mehr. Ob per Plugin, manuell oder über den Hoster – ein fehlendes WordPress Backup ist grob fahrlässig. Die hier gezeigten Methoden sind dein Weg aus der Gefahrenzone. Richte noch heute eine Backup-Routine ein. Es ist der vielleicht unspektakulärste, aber wichtigste Schritt für den Schutz deiner digitalen Existenz. Wer heute keine 10 Minuten investiert, verliert morgen vielleicht alles.
Wenn du Unterstützung benötigst, kannst du dich jederzeit per E-Mail an hello@mikas.at wenden.