Strukturierte Daten sagen Google in einer festen Form, was auf einer Seite steht: ein Produkt mit Preis, eine Veranstaltung mit Datum, ein Unternehmen mit Adresse. Daraus kann Google erweiterte Suchergebnisse bauen, die sogenannten Rich Results.
Das funktioniert aber nur, solange die Daten stimmen. Steht im Markup ein alter Preis oder ein Produkt, das es nicht mehr gibt, versteht Google die Seite falsch oder ignoriert das Markup ganz. Im schlechtesten Fall zeigt das Suchergebnis etwas an, das auf der Seite nicht mehr stimmt.
Wie du deine strukturierten Daten aktuell und fehlerfrei hältst, zeigen wir dir hier.
So hältst du strukturierte Daten aktuell
Überleg dir zuerst, welche Seiten von strukturierten Daten am meisten haben. In einem Onlineshop sind das meist die Produkt- und Kategorieseiten. In WordPress pflegst du das Markup am einfachsten mit einem Plugin wie Rank Math oder Schema Pro. Beide haben Eingabemasken, in denen du Schema-Angaben ohne Code eintragen und ändern kannst. Was eine laufende SEO-Betreuung kostet, liest du in unserem Beitrag zu den Kosten einer SEO-Agentur in Österreich.
Schau regelmäßig in die Google Search Console. Dort meldet Google Fehler und Warnungen zu deinen strukturierten Daten. Prüfe das Markup außerdem jedes Mal, wenn du Produkte oder Leistungen ergänzt oder änderst. Notier dir, was du wann geändert hast. So findest du später schnell heraus, woher ein Fehler kommt.
- Die wichtigsten Seiten für strukturierte Daten auswählen
- Markup mit einem WordPress-Plugin pflegen
- Die Google Search Console regelmäßig auf Fehler prüfen
- Änderungen dokumentieren
So nutzt du den Rich Results Test von Google
Mit dem Rich Results Test prüfst du, ob Google das Markup einer Seite lesen kann. Du gibst die URL ein, das Tool lädt die Seite und zeigt dir, welche Rich Results sie erzeugen kann und wo Fehler stecken.
Lass den Test vor allem nach jeder Änderung am Markup laufen. Achte im Bericht auf fehlende Pflichtfelder und falsche Werte und korrigiere sie gleich. Du kannst statt einer URL auch HTML-Code einfügen. So prüfst du neues Markup, bevor es online geht.
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Häufige Fehler bei JSON-LD und wie du sie vermeidest
JSON-LD ist das Format, das Google für strukturierte Daten empfiehlt. Trotzdem schleichen sich leicht Fehler ein.
Häufig fehlen Pflichtfelder. Dann kann Google für die Seite kein Rich Result erzeugen. Genauso oft ist die Syntax kaputt, meist wegen eines fehlenden Kommas oder Anführungszeichens. Prüf den Code deshalb mit einem Validator, bevor du ihn einbaust.
Der dritte Klassiker sind veraltete Angaben. Ändert sich der Inhalt einer Seite, muss auch das JSON-LD angepasst werden. Das Markup darf nur beschreiben, was Besucher auf der Seite auch sehen. Weicht beides voneinander ab, verstößt du gegen die Richtlinien von Google.
Grenzen: was strukturierte Daten leisten können und was nicht
Strukturierte Daten können zu Rich Results führen, und die fallen in der Trefferliste mehr auf. Einen schwachen Inhalt machen sie aber nicht besser. Ein höheres Ranking garantieren sie auch nicht.
Außerdem zeigt Google längst nicht für jedes korrekte Markup ein Rich Result an. Manche Schema-Typen unterstützt Google gar nicht, andere nur eingeschränkt. FAQ-Rich-Results etwa gibt es seit 2023 nur noch für bekannte Behörden- und Gesundheitsseiten. Ob Google ein Rich Result ausspielt, entscheidet Google selbst.
WordPress-Plugins für strukturierte Daten
Rank Math unterstützt viele Schema-Typen und lässt sich auch ohne technisches Wissen gut bedienen. Wer mehr Spielraum braucht, sieht sich Schema Pro an. Beide Plugins werden laufend an die Vorgaben von Google angepasst. Die Plugins nehmen dir das Schreiben von JSON-LD ab, was vor allem hilft, wenn du selbst keinen Code anfassen willst. Mehr zur technischen Grundlage deiner WordPress-Seite findest du bei unserem Webhosting.
Weitere Tools zur Kontrolle
Neben dem Rich Results Test zeigt dir die Google Search Console, welche Seiten gültiges Markup haben und wo Google Fehler findet. Mit Screaming Frog kannst du die ganze Website durchsuchen und das Markup aller Seiten auf einmal prüfen. So fallen auch Fehler auf, die du bei Stichproben übersehen würdest.
Wann sich der Aufwand nicht lohnt
Strukturierte Daten lohnen sich nicht immer. Ist der Inhalt dünn, hilft auch das beste Markup wenig. Ist es technisch fehlerhaft, richtet es eher Schaden an.
Dazu kommt: Google ändert seine Vorgaben immer wieder. Wer strukturierte Daten einsetzt, muss sie pflegen. Wenn dir dafür die Zeit fehlt und du keinen klaren Nutzen siehst, steckst du deine Energie besser in andere SEO-Maßnahmen.
Häufige Fragen
Wie oft sollten strukturierte Daten überprüft werden?
Prüfe sie jedes Mal, wenn sich Inhalte ändern oder neue Produkte dazukommen. Zusätzlich hilft ein regelmäßiger Blick in die Google Search Console, etwa einmal im Monat.
Welches Format empfiehlt Google für strukturierte Daten?
Google empfiehlt JSON-LD. Das Markup steht dabei gesammelt in einem eigenen Skriptblock und nicht verstreut im HTML, das macht die Pflege einfacher.
Was tun, wenn der Rich Results Test Fehler anzeigt?
Behebe die Fehler gleich. Prüfe den JSON-LD-Code auf Syntaxfehler und fehlende Pflichtfelder und teste danach noch einmal.
Wie erkenne ich, ob meine strukturierten Daten richtig eingebaut sind?
Mit dem Rich Results Test prüfst du einzelne Seiten, in der Google Search Console siehst du den Stand der ganzen Website.
Was bewirken fehlerhafte strukturierte Daten?
Google kann die Seite falsch darstellen oder das Markup ganz ignorieren. Rich Results fallen dann weg.
Sind strukturierte Daten für jede Website sinnvoll?
Das hängt von der Seite ab. Onlineshops profitieren meist mehr als einfache Blogs oder reine Visitenkarten-Seiten.
Wie überwache ich meine strukturierten Daten?
Mit regelmäßigen Kontrollen in der Google Search Console und bei größeren Websites zusätzlich mit einem Crawler wie Screaming Frog.
Gibt es Werkzeuge, die die Pflege vereinfachen?
Ja. Plugins wie Rank Math und Schema Pro erzeugen das Markup aus deinen Eingaben und nehmen dir einen Großteil der Arbeit ab.
Fazit
Pflege deine strukturierten Daten mit einem Plugin wie Rank Math und prüfe sie nach jeder Änderung mit dem Rich Results Test. Das Markup muss zum sichtbaren Inhalt passen, sonst schadet es mehr, als es nützt. Und weil Google seine Vorgaben immer wieder ändert, lohnt sich ab und zu ein Blick in die offizielle Dokumentation.
Du willst deine strukturierten Daten prüfen lassen?
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