Warum eine schöne Website allein nicht reicht
Viele Betriebe stecken viel Geld in Design und Funktionen und wundern sich dann, dass über die Website kaum Anfragen kommen. Nimm ein kleines Hotel in Salzburg: schöne Bilder, gelungenes Design, aber kaum Buchungen. Der Grund ist oft einfach. Die Seite wird bei Google nicht gefunden, weil sie nie für die Suche aufbereitet wurde. Genau darum geht es bei der Optimierung: Deine Website soll in der Suche auftauchen, schnell laden und Besuchern klar sagen, was sie als Nächstes tun sollen.
Die Bereiche der Suchmaschinenoptimierung
Bevor du loslegst, hilft es, die Bereiche zu kennen, an denen du ansetzen kannst.
On-Page-Optimierung betrifft Inhalt und Aufbau deiner Seiten: die passenden Suchbegriffe, Seitentitel und Meta-Beschreibungen und Texte, die Fragen wirklich beantworten. Daran erkennt Google, worum es auf einer Seite geht.
Off-Page-Optimierung passiert außerhalb deiner Website, vor allem über Backlinks. Das sind Links von anderen Websites auf deine. Kommen sie von vertrauenswürdigen, thematisch passenden Seiten, wertet Google das als Empfehlung.
Technische SEO sorgt dafür, dass Google deine Seiten ohne Probleme lesen und in den Index aufnehmen kann. Dazu gehören Ladezeit, Darstellung am Handy und ein SSL-Zertifikat.
Die häufigsten Fehler und was sie dich kosten
Die meisten Probleme sehen wir immer wieder:
- Keine Handy-Ansicht: Ein großer Teil der Besuche kommt heute vom Smartphone. Wer dort mühsam zoomen muss, ist schnell wieder weg.
- Zu große Bilder: Unkomprimierte Fotos bremsen die Ladezeit. Das nervt Besucher und schadet dem Ranking, denn Google misst die Ladezeit mit.
- Keine klare Handlungsaufforderung: Wenn Besucher nicht wissen, was sie als Nächstes tun sollen, tun sie meistens nichts. Ein Onlineshop ohne deutlichen Weg zur Kasse verliert Käufer, die eigentlich schon kaufen wollten.
Jeder dieser Fehler kostet Geld, entweder durch verlorene Kunden oder durch schlechtere Platzierungen.
Schritt für Schritt zur besseren Website
Geh am besten in dieser Reihenfolge vor:
- Keywords recherchieren: Mit dem Google Keyword Planner oder Ubersuggest findest du Begriffe, nach denen deine Kunden tatsächlich suchen.
- Seiten anpassen: Seitentitel, Meta-Beschreibungen und Überschriften bekommen die passenden Begriffe, jede Seite ihr eigenes Thema.
- Bedienung verbessern: Die Navigation muss einfach sein, wichtige Inhalte schnell zu finden.
- Ladezeit prüfen: Google PageSpeed Insights zeigt dir, was bremst und was du dagegen tun kannst.
- Handy-Ansicht testen: Schau dir jede wichtige Seite auf dem eigenen Smartphone an, nicht nur in der Vorschau.
- Backlinks aufbauen: Knüpf Kontakte zu passenden Websites und Blogs, etwa Partnern, Verbänden oder regionalen Medien.
- Ergebnisse messen: Google Analytics und die Google Search Console zeigen dir, was wirkt und wo du nachbessern musst.
Du willst das nicht alles selbst machen?
Was in der Praxis funktioniert und was nicht
Nicht jede Maßnahme bringt gleich viel. Für Betriebe mit Kunden aus der Region wirkt lokale Suchmaschinenoptimierung besonders gut. Ein Restaurant in Graz sollte zum Beispiel ein vollständig gepflegtes Google-Unternehmensprofil haben, damit es in den lokalen Ergebnissen und in Google Maps auftaucht.
Überschätzt werden dagegen Meta-Keywords. Google wertet sie seit 2009 überhaupt nicht mehr aus, die Zeit kannst du dir sparen. Auch wahllos gesammelte Backlinks bringen wenig. Ein paar Links von Seiten, die mit deinem Geschäft zu tun haben, sind mehr wert als viele von irgendwo.
Was sich dagegen lohnt: Inhalte regelmäßig aktualisieren. Veraltete Preise, alte Öffnungszeiten oder Texte von vor fünf Jahren schaden, neue und überarbeitete Inhalte helfen.
Werkzeuge, die dir Zeit sparen
- Google Analytics: zeigt, woher deine Besucher kommen und was sie auf der Seite tun.
- Google Search Console: zeigt, bei welchen Suchbegriffen du erscheinst und wo Google Probleme mit deiner Seite hat.
- Ubersuggest oder Semrush: für die Keyword-Recherche und den Blick auf die Konkurrenz.
- TinyPNG: verkleinert Bilddateien, ohne dass man einen Unterschied sieht.
- Ahrefs oder Moz: listen die Links auf, die auf deine Seite zeigen, und helfen dir, deren Qualität einzuschätzen.
Häufige Fragen aus der Praxis
Wie lange dauert es, bis ich Ergebnisse sehe?
SEO braucht Geduld. Erste Verbesserungen siehst du manchmal nach ein paar Wochen, für stabile Ergebnisse solltest du mit mehreren Monaten rechnen.
Wie wichtig sind soziale Medien für SEO?
Likes und Shares fließen nicht direkt ins Google-Ranking ein. Soziale Medien machen deine Inhalte aber bekannter, und das kann zu mehr Links und Besuchen führen.
Braucht jede Seite eigene Keywords?
Ja. Jede Seite sollte ein eigenes Thema und eigene Suchbegriffe haben. Sonst machen sich deine Seiten gegenseitig Konkurrenz.
Wie oft sollte ich meine Inhalte aktualisieren?
Immer dann, wenn sich etwas ändert, und zusätzlich bei einem festen Durchgang, etwa einmal im Jahr. SEO ist keine einmalige Aufgabe.
Fazit: So fängst du an
Schau dir deine Website mit fremden Augen an: Findet man dich bei Google? Weiß ein Besucher sofort, wie er dich erreicht? Wo die Antwort nein ist, fängst du an. Arbeite die Schritte oben der Reihe nach ab und miss, was sich ändert. Schnelle Tricks bringen selten etwas, sauberes Arbeiten über ein paar Monate dagegen schon. Und wenn du Hilfe brauchst, melde dich bei uns.
Brauchst du Hilfe beim Optimieren deiner Website?
Dieser Ratgeber stammt von MIKAS ISP aus Eugendorf bei Salzburg. Passend dazu: WordPress Agentur in Salzburg.